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Hier findet ihr die neuesten Informationen zum Thema

 

"Unsere Schule bildet nachhaltig"

Große Unterstützung für das BNE-Projekt:

Einstimmiges Votum des Unkeler Stadtrates: Einstimmig und mit großem Interesse votierte der Unkeler Stadtrat in seiner letzten Sitzung am 19.05.2020 für die Unterstützung des BNE-Projekts der Stefan-Andres-Realschule plus in Unkel.

Neben dem allgemeinen Bildungsauftrag von Schulen verfolgt die Schulgemeinschaft in einem langfristig angelegten Projekt die ökonomische, ökologische, politische und soziale Bildung der Schülerschaft durch mannigfaltige Projekte, erläuterte Rektorin Bettina Stenz während ihres Referats.

Stadtbürgermeister Gerhard Hausen berüßte die Initiative, die das Unkeler Konzept als "fair trade" Stadt stärkt.

 

 

 

 

Hier die neuesten Bilder

 

 

 

 

 

Hier die neuesten Videos

Die Schulhühner sind da!

Henriette heißt das erste von 10 Küken, die am 18.April in Koblenz

aus ihren Eiern schlüpften. Henriette und ihr " Hühnerhaufen" werden 

demnächst schon umziehen. Sie bekommen einen komplett neuen

Hühnerstall ( Erstbezug) im Schulgarten der Stefan-Andres Realschule plus

in Unkel. Im Rahmen des Projekts, " Bildung für nachhaltige Entwicklung"

stellt dies ein weiterer Baustein, neben dem Bienen, Weinbau und Altenheimprojekt,der ökologischen und ganzheitlichen Bildung der Schule dar. Dies unterstreicht auch die Arbeit der Stadt Unkel als Fairtrade Stadt.


 

Impressionen von der Imker-AG. Unten finden Sie auch ein Interview mit der Leiterin, Frau Lambrich:

Die AGs der Stefan-Andres-Schule möchten sich vorstellen.

In diesem Rahmen führte Mario Zuparic, Klasse 8.3, ein Interview mit Frau Lambrich, die donnerstags die AG Imkern leitet.

 

Mario: Frau Lambrich, Sie leiten die AG Imkern, seit wann halten Sie Bienen?

 

Frau Lambrich: Ich habe 2016 das erste Bienenvolk gekauft und dann auch gleich für die Schule ein Ablegervolk gebildet. Jetzt sind es schon drei Völker, evtl. werden es vier in diesem Jahr.

 

M.: Kann jede Schülerin und jeder Schüler an der AG teilnehmen?

 

Frau L.: Im Prinzip schon. Die Schüler sollten vorher abklären, ob sie eine Bienenallergie haben, das ist erst mal das Wichtigste. Und sie sollten nicht allzu ängstlich sein, denn es braust schon mal ganz schön um einen herum, wenn man in das Zuhause des Bienenvolkes sieht.

 

M.: Wie viele Bienen sind denn in so einem Volk?

 

Frau L.: Das können im Sommer über 50.000 Tiere sein.

 

M.: 50.000 mal drei! Ganz schön viele. Gibt es denn keinen Schutz?

 

Frau L.: Doch selbstverständlich! Wir haben für jeden Schüler ein Schutzhemd mit Schleier und setzen natürlich auch den Smoker ein.

 

M.: Smoker - was ist das?

 

Frau L.: Der Smoker ist ein Behälter aus Blech mit einem Blasebalg. In dem Behälter werden Karton, Holzspäne oder Zapfen verbrannt, durch den Blasebalg erzeugt man dann Rauch.

 

M.: Und was passiert dann mit dem Rauch?

 

Frau L.: Der Rauch wird mit dem Smoker vorsichtig auf die Bienen gegeben, wenn man ihren Stock geöffnet hat. Dann vermuten sie einen Waldbrand und nehmen aus ihrem Lager Honig auf, um evtl. den „brennenden Stock“ verlassen zu können. Damit sind sie eine Weile beschäftigt, und der Imker kann in Ruhe arbeiten.

 

M.: Welche Ausrüstung wird sonst noch benötigt?

 

Frau L.: Man braucht einen Imkerbesen, einen Stockmeißel, auch eine Schleuder ….

 

M.: Eine Schleuder, die braucht man doch für die Honigernte?

 

Frau L.: Richtig, die Rähmchen mit dem Honig werden in die Trommel gehängt und dann wie in einer Zentrifuge ausgeschleudert. Das macht den Schülern eigentlich immer am meisten Spaß – und ist auch ganz ungefährlich, weil man auf jeden Fall im geschlossenen Raum schleudert. Sonst kommen Bienen und Wespen auf die Idee, sich den Honig wieder zu holen!

 

M.: Wespen greifen Bienen ja manchmal richtig an. Warum tun sie das?

 

Frau L.: Na ja, Wespen sind richtige Räuber. Sie holen sich, was sie kriegen können. Da muss man bei der Arbeit am Bienenstock aufpassen, dass man die Wespen nicht anlockt. Eigentlich können sich die Bienen im Stock gut verteidigen.

 

M.: Werden neben Honig noch andere Produkte von den Bienen hergestellt?

 

Frau L.: Ja, man könnte Pollen ernten, das ist der Blütenstaub, den die Bienen einsammeln. Und Propolis, das ist der von den Bienen hergestellte Kitt, mit dem alles im Stock abgedichtet wird. Wachs wird natürlich auch von den Bienen produziert, und Gelee Royale, das ist das besondere Futter, mit dem die neue Königin gefüttert wird. Wir ernten aber nur Honig und gelegentlich machen wir auch ein paar Wachstücher mit echtem Bienenwachs.

 

M.: Noch eine abschließende Frage: Im Winter ist doch eigentlich eher Ruhe in so einem Bienenvolk. Was machen Sie dann in der AG?

 

Frau L.: Es gibt immer ein paar Reparaturarbeiten, die erledigt werden müssen. Oder es wird Honig für den Verkauf abgefüllt. Aber oft sind wir auch in der Schulküche und backen oder kochen eine Kleinigkeit und besprechen dabei, was es zum Thema Bienen noch Wissenswertes gibt. Das ist schön, wenn man sich dafür Zeit nehmen kann.

 

M.: Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg beim Imkern!

 

 

 

Sprechzeiten im Sekretariat

Mo - Do:  8:00 - 09.45 Uhr

               und 10:30 - 12:30 Uhr

 

Fr:           8:00 - 11:15 Uhr

 

Nachmittags: nach Vereinbarung

Aktuelle Neuigkeiten zu unserem Projekt "Nachhaltige Bildung" finden sie unter dem Menüpunkt BNE

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